Finde den richtigen Sonnenschutz für Deinen Hauttyp

Freitag, 20.07.2018

Sonne ist für uns lebensnotwendig. Die warmen Sonnenstrahlen heitern nicht nur im Winter das Gemüt auf, sondern sorgen auch für die Bildung von Vitamin D und Glückshormonen. Besonders erholsam für Körper und Seele ist der Sommer, wenn die Sonne kontinuierlich scheint und man sich genüsslich bräunen kann – aber sie birgt auch Gefahren.

© Foto: Rutger Lanser, Unsplash

Die Haut vergisst nichts, denn Du sammelst jeden Sonnenstrahl auf Deinem ewigen Sonnenkonto. Hast Du es zu gut gefüllt, spürst Du das direkt am eigenen Leib: Sonnenbrand oder Sonnenstich machen sich schnell bemerkbar. Im schlimmsten Fall lautet die Diagnose Hautkrebs. Der richtige Sonnenschutz ist daher unerlässlich!

Sonnenanbeter gehen ein besonders hohes Risiko ein, denn die ultraviolette (UV-)Strahlung der Sonne gilt als der wichtigste Risikofaktor von außen. Daneben spielt auch der individuelle Hauttyp eine Rolle: Menschen mit dunkler Haut sind weniger gefährdet als helle Hauttypen mit vielen Muttermalen.

Welcher Sonnen-Hauttyp bist Du?

Der natürliche Hautton wird durch den Malingehalt bestimmt. Durch diesen hauteigenen Farbstoff, kann sich die Haut in einem gewissen Zeitraum vor den negativen Folgend der UV-Strahlung, z.B. einem Sonnenbrand, schützen. Insgesamt gibt es 6 unterschiedliche Hauttypen. Finde hier heraus welcher davon Du bist.

Den Sonnenschutz nach Hauttyp wählen – aber wie?

Die Haut jedes Menschen reagiert unterschiedlich auf Umwelt, Ernährung und Pflege. Gerade das vielfältige Angebot von Pflegeprodukten und Kosmetika macht deutlich: Jeder Hauttyp hat seine ganz eigenen Ansprüche an Inhaltsstoffe und Zusammensetzung.

Je nach Hautempfindlichkeit muss ein anderer Lichtschutzfaktor gewählt werden. Ein sehr heller, sensibler Hauttyp benötigt mehr Schutz als eine Haut, die an Sonne gewöhnt und vorgebräunt ist. Daher ist es wichtig, seinen Hauttyp zu kennen.

Was sagt der Lichtschutzfaktor aus?

Ohne den geeigneten Sonnenschutz mit ausreichend Lichtschutzfaktor sollte man weder Frühlings-, Sommer-, Herbst- noch Wintersonne genießen.

Der Lichtschutzfaktor – oft mit LSF oder SPF (Sun Protection Factor) abgekürzt – gibt Aufschluss darüber wie lange Du mit Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben kannst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Die Faustformel: Lichtschutzfaktor x Eigenschutzzeit = Sonnenzeit ohne Sonnenbrand

Bist Du beispielsweise Hauttyp II, beträgt Deine Eigenschutzzeit ca. 15 Minuten. Wählst Du dann zum Sonnenschutz den LSF 30, liegt Deine geschützte Sonnenzeit bei 7,5 Stunden. Eine Verlängerung der Schutzzeit erzielst Du mit wiederholtem Auftragen von Sonnencreme nicht. Es hilft aber den Schutz nach einem Bad oder einer Dusche zu erhalten. Daher ist wiederholtes Eincremen trotzdem wesentlich für einen guten Sonnenschutz!

Je heller Deine Haut und Haare sind, desto höher sollte der LSF der Creme oder Lotion sein.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, schützt sich nicht nur mit dem richtigen Sonnenschutz, sondern lässt Muttermale regelmäßig vom Hautarzt kontrollieren.

Tipp: Der Vitalstoff Beta-Carotin bereitet winterblasse Haut auf Sonneneinstrahlung vor und stellt somit einen gewissen Sonnenschutz dar. Menschen, die aufgrund ihrer empfindlichen Haut im Sommer die Wahl zwischen Sonnenbrand oder nobler Blässe haben, sollten daher möglichst viel Beta-Carotin-reiches Obst und Gemüse wie Karotten, Pfirsich, Mango Aprikosen, Spinat Feldsalat oder Mangold essen.