Gesund, fix, lecker: Heiße Tipps für Tiefkühlkost

Donnerstag, 5.03.2020

Blattspinat im März, Erbsen im November: Die Tiefkühltruhe bietet mehr als Convenience-Food. Mit ein paar Tipps machst Du Tiefkühlkost zum modernen Helfer für eine schnelle, praktische und gesunde Küche!

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Für den Griff ins Tiefkühlregal gibt’s viele Anlässe: Kaum Zeit zum einkaufen, noch weniger zum kochen. Oder Jahreszeiten, wenn Gemüse und Obst aus der Region gerade keine Saison haben. Dann bietet Dir Tiefkühlkost eine praktische und sogar gesunde Alternative!

Tiefkühlkost ist:

vitaminreich, denn Schockfrosten erhält Nährstoffe in Obst und Gemüse

schnell griffbereit, denn tiefgekühltes Gemüse lässt sich sofort zubereiten

handlich, denn Du kannst es portionsweise verwenden

vielseitig, denn Du kannst kochen, wozu Du Lust hast, egal zu welcher Saison

Schockfrosten gegen Vitaminverlust

Tiefkühlgemüse kann mehr Vitamine enthalten als frisches. Frisches Gemüse verliert allein schon durch die Lagerung in den Geschäften oder auch im Kühlschrank Nährstoffe. Schockfrosten verhindert dies, da beim schnellen Gefrieren unter minus 30 Grad keine Nährstoffe oder Flüssigkeiten austreten. So enthalten z.B. Erbsen nach 1 Jahr noch 89 % des Nährstoffgehalts, wenn man sie bei minus 18 Grad lagert.

Kleine Portionen zu jeder Saison

Klein geschnittene Bohnen werden in eine Gefrierbox per Hand gefüllt. Eine Box mit Brokkoli steht daneben
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In Deutschland werden jährlich viele Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Wer Tiefkühlgemüse- und Obst portionsweise zubereitet, kann bewusster mit Essen umgehen und dadurch Ressourcen und Geld sparen. Zudem stehen tiefgekühlt viele Gemüse- und Obstsorten zur Verfügung, die sonst nur wenige Wochen im Jahr reif sind. So kann man Spinat, Lauch, Brombeeren, Pfirsiche und Co auch außerhalb der Saison genießen.

Tiefkühlkost: Gerade richtig bei -18 °C

Richtig lagern fängt schon beim Einkauf an: Die Kühlkette muss intakt bleiben. Lege deshalb Tiefkühlware als letztes in den Einkaufswagen. Schütze vor allem Fleisch oder Fisch an warmen Tagen in einer Isolier-Tasche vor Hitze, wenn der Weg nach Hause länger dauert. Friere Aufgetautes nicht wieder ein!

Eine Packung Tiefkühlgemüse wird aus dem Gefirerfach genommen
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Tipps zum schonenden Auftauen findest Du hier.

Tiefkühlkost: Fertiggerichte haben es in sich

Im Gegensatz zu Gemüse oder auch Fleisch und Fisch, gelten die Fertiggerichte aus dem Tiefkühlregal als nicht sehr gesund. Pizzen und fertig zubereitete Filets mit Soßen findet man in großer Zahl in den Kühltruhen der Supermärkte. Sie gelegentlich zu verwenden, ist kein Problem. Doch bei Dauerkonsum fallen buchstäblich die vielen Zusatzstoffe ins Gewicht: Die Fix-und-Fertig-Küche enthält oft reichlich Fett und Geschmacksverstärker wie Zucker. Und: Den Vergleich mit einem frisch gekochten Essen bestehen die Fertig-Menüs nicht.

Mehr dazu bei „Wie gut ist Tiefkühlkost?“