Schlaflose Frau hält Hände vor Gesicht. Wecker steht auf dem Bett

Einfach einschlafen

Mittwoch, 23.10.2019

Guter und ausreichender Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit. Doch was tun, wenn man abends im Bett liegt und einfach nicht einschlafen kann? Und was hält uns eigentlich wach? Wir haben einige Tipps zusammengestellt, mit denen Ihr schneller ins Reich der Träume abtaucht.

Foto:  © terovesalainen, Adobe Stock

Den Abend auf dem Sofa gemütlich ausklingen lassen und noch einen Film schauen. Oder noch mal eben auf dem Smartphone die Nachrichten lesen, kurz Facebook checken und schnell noch eine Chatnachricht beantworten – und dann ab ins Bett. Doch statt dass Du einschlafen kannst, bist Du plötzlich wieder hellwach.

Blaues Licht – ein Wachmacher

Schuld daran kann das blaue Licht der Bildschirme sein. Denn die Wellenlänge des blauen Lichts von Tablet, Laptop oder Handy sorgt dafür, dass wir aufmerksam sind. Zugleich unterdrückt das blaue Licht die Produktion von Melatonin. Melatonin ist ein Hormon und steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers. Wird es dunkel, steigt dessen Produktion an. Wer also besser einschlafen möchte: Einfach schon einige Zeit vor dem Schlafengehen auf Fernsehen und Smartphone verzichten und abschalten. Für Morgenmuffel kann die Wirkung des blauen Lichts dann sogar hilfreich sein – einfach aufs Handy schauen und schon fühlt man sich wacher.

Von Eulen und Lerchen

Zwischen sieben und neun Stunden Schlaf braucht ein Erwachsener in der Regel. Wie viel es tatsächlich ist, hängt von Jedem individuell ab. Auch wann Du am besten schläfst, hängt mit dem Naturell zusammen: Der eine ist eher eine Eule und geht erst spät ins Bett. Der andere ist eine typische Lerche und wacht schon mit den ersten Sonnenstrahlen auf. 

Zu wenig Schlaf stresst

Aber egal, wann es ins Bett geht: Schläft man nicht ein, wird es ein müder Morgen. Auf Dauer kann zu wenig Schlaf aber zu Beeinträchtigungen führen. Man ist schneller reizbar, gestresster und auch die Gesundheit kann leiden.

Du schaltest Smartphone und Fernseher schon früh aus?

Hier noch ein paar Tipps für kleine Änderungen im täglichen Leben, die beim einfacheren Einschlafen helfen können: 

  • Routine entwickeln
    Möglichst immer um die gleiche Zeit ins Bett gehen und auch aufstehen. Hilft gerade am Montag.
  • Aufregendes lieber sein lassen
    Noch schnell ein paar Seiten im Thriller lesen oder den Krimi schauen? Kratzt eher auf.
  • Fußbad oder Wärmflasche                                                                                            Kalte Füße wollen einfach nicht warm werden? Auch wenn man für ein Fußbad oder die Wärmflasche nochmal aufstehen muss: Beides hilft.
  • Meditationsübungen
    Da gibt es viele. Welche am besten wirkt, musst Du einfach ausprobieren. Auch wenn es nicht am ersten Tag klappt, mit etwas Durchhaltevermögen entspannt man damit.
  • Bewusst Atmen
    Monotonie hilft. Ganz auf den Atem konzentrieren und einfach nur ein- und ausatmen. Oder Atemübungen machen, die entspannen.
  • Tagsüber auspowern
    Regelmäßige Bewegung baut Stress ab und man wird körperlich müde. Der Dauerlauf vorm Schlafengehen putscht aber eher auf.

Im Zweifel zum Arzt

Nicht jede Schlaflosigkeit liegt nur an äußeren Faktoren. Wenn man das Gefühl hat, längere Zeit nicht erholsam schlafen zu können, sollte man mit seinem Arzt sprechen. Denn gegebenenfalls können auch medizinische Ursachen vorliegen.