Ein Marktstand mit frischem Obst und Gemüse

Diese Vitamine geben Viren keine Chance

Dienstag, 27.11.2018

Müde, schlapp und angeschlagen? In der kalten Jahreszeit haben Erkältungen Hochkonjunktur. Die Gründe: weniger Sonnenlicht, fehlende Bewegung an der frischen Luft und trockenes Heizungsklima. Hier findest Du hier die wichtigsten Vitamine, die Dich trotzdem fit und gesund durch den Winter bringen.

© Foto:: Ja Ma, Unsplash

Vitamin C: Booster fürs Immunsystem 

Das wasserlösliche Vitamin ist eine echte Allzweckwaffe gegen Viren: Es unterstützt die Eisenaufnahme, regt den Stoffwechsel an und ist ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen schädliche freie Radikale. Damit pusht Vitamin C nicht nur das Immunsystem, sondern kann auch die Dauer von Erkältungen verkürzen. Symptome für einen Mangel sind u.a. Abgeschlagenheit, Anfälligkeit für Infekte und Entzündungen. Diese Obst- und Gemüsesorten liefern reichlich Vitamin C im Winter:

Paprikaschoten, Sauerkraut, Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Chinakohl, Mangold, Lauch, Chicorée, Feldsalat, Rote Bete, Rettich, Zwiebeln, Kartoffeln, Birnen, Äpfel

Vitamin D: Der Sonnenschein-Lieferant

Wenn die Tage kürzer werden und sich die Sonne seltener zeigt, leiden viele Menschen vor allem unter Vitamin D-Mangel. Denn das fettlösliche Vitamin wird durch UV-Strahlen auf der Haut gebildet. Die Folge: Geringe Immunabwehr und eine größere Anfälligkeit z.B. für Erkältungen. Wie man vorbeugen kann? Diese Lebensmittel sind gute Vitamin-D-Spender:

Champignons, Sauerkraut, Avocado, Eier, Milchprodukte, Fisch

Wichtig: Besteht bereits ein Vitamin D-Mangel, reichen Nahrungsmittel alleine nicht aus. Dann solltest Du unbedingt einen Arzt konsultieren.

Vitamin A: Schutzschild für die Atemwege

Vitamin A ist vielen vor allem wegen seiner positiven Wirkung auf die Sehkraft ein Begriff. Weniger bekannt sind seine Vorteile für die Infektions-Abwehr: Denn Vitamin A pusht die Produktion des Schutzfilms auf den Schleimhäuten und schützt damit die im Winter besonders angegriffenen Atemwege. Da unser Körper aus dem Provitamin Beta-Carotin selbst Vitamin A herstellen kann, können wir die Aufnahme leicht steuern. Diese Lebensmittel spenden besonders viel Vitamin A:

Rote Paprikaschoten (Peperoni), Grünkohl, Karotten und Karottensaft, Feldsalat, Rosenkohl und andere Kohlsorten, Brokkoli, Spinat, Kürbis, Chicorée, Sojabohnen und -sprossen, Mangold, Sellerie

Weitere Tipps zum Schutz der Atemwege gibt’s hier

Vitamin B6, B12 und B9 (Folsäure): Nervennahrung pur

Das Trio dieser Vitamine hilft uns gleich mehrfach durch die kalten Tage: Neben der Kernaufgabe, das schädliche Zellgift Homocystein abzubauen, haben sie weitere positive Wirkung: Sie pushen Abwehrkraft, Gedächtnis und Denkvermögen, sorgen für zusätzliche Energie und ein stabiles Nervensystem. Diese Nahrungsmittel liefern Dir den nötigen Vitamin B-Kick im Winter:

B6: Walnüsse, Linsen, Grün- und Rosenkohl, Rote Beete, Zwiebeln, Sellerie, Pastinaken, Kürbis, Äpfel

B9: Weizenkeime, Walnüsse, Grün-, Rosen- und Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Spinat, Zwiebeln, Chicorée, Pastinaken, Birnen

B12: Fleisch, Fisch (Makrele, Hering, Forelle, Lachs), Käse (Camembert). Alfalfasprossen, Lauch

Vitamin E: Radikalkur für die Zellen

Vitamin E zählt ebenfalls zu den notwendigen Winter-Vitaminen. Als natürlicher „Radikalfänger“ unterbindet es die Wirkung von schädlichen freien Radikalen und verhindert, dass die Struktur unserer Zellen und die DNA geschädigt wird. Vitamin E schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Alzheimer und verlangsamt Alterungsprozesse im Körper. Zu finden ist es im Winter vor allem in:

Baumnüsse, Spinat, Kohlsorten, Kürbis, Pastinaken

Weitere Gemüse mit viel Vitamin E gibt’s hier.