Frau schneidet Kürbis auf dunklem Küchentisch mit Gemüse

Vitamine für den Herbst

Dienstag, 15.10.2019
© Foto: eskstock, Adobe Stock

Der Herbst ist da – und mit ihm die Frage, was man jetzt an regionalem Obst und Gemüse kaufen kann. Denn typische Sommer-Sorten aus heimischen Anbau laufen langsam aus.

Aber keine Sorge: Auch der Herbst hat viele leckere Möglichkeiten zu bieten, wie Du Dich gesund und abwechslungsreich ernähren kannst.

Der Klassiker: Kürbis

Die Nummer 1 unter den Gemüsen im Herbst ist der Kürbis. Ob Hokaido, Butternut, Bischofsmütze oder Muskatkürbis, sie sorgen nicht nur für Farbe auf dem Teller. Sie alle haben auch viele wertvolle Inhaltsstoffe, darunter Kalium, Kalzium, Zink und Vitamin A, C, D und E.

Als Suppe, Ofengemüse, Kürbislasagne oder Auflauf: Mit den verschiedenen Sorten lässt sich allerlei Leckeres zaubern.

Eine runde Sache: Kohl

Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl oder Wirsing: Sie bieten nicht nur eine große Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten. Kohl enthält eine ganze Menge an Vitaminen, die Du benötigst. So z.B. Vitamin A, B, C, E und K sowie Calcium, Eisen und Magnesium. Kohl ist daher eine gute Eisenquelle für Vegetarier und Veganer.

Kleine und große Vitaminbomben: 100 g Weißkohl enthalten genauso viel Vitamin C wie in 1 Glas Orangensaft. Mit 250 g deckst Du Deinen Tagesbedarf. Übrigens: In Brokkoli und Rosenkohl steckt sogar noch mehr Vitamin C.

Sauerkraut-Kohl auf einem Feld
© Foto: Clint McKoy, Unsplash

Eine lange Sache: Rüben

Butterrüben, Pastinaken, Schwarzwurzel und Steckrüben: Wie beim Kohl ist die Auswahl hier groß. Als Püree, Auflauf, Suppe oder einfach als Beilage – den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Und auch sie kleckern nicht mit Vitaminen: Rüben haben viel Vitamin A, bis zu 1637 µg Vitamin A pro 100 g (ein gesunder Erwachsener braucht etwa 1000 µg pro Tag). Zudem enthalten sie Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium.

Obst-Klassiker: Äpfel

Herbstzeit ist Apfel-Zeit. Endlich sind sie wieder frisch vom Baum zu haben und nicht ein halbes Jahr gelagert oder vom anderen Ende der Welt eingeflogen. Da die Vitamine direkt unter der Schale sitzen, sollte man sie lieber gut waschen statt schälen. Sie sind auch eine wahre Vitaminquelle: A, B1, B2, B6, C und E sowie Niacin und Folsäure enthalten die Herbstklassiker.

Quittengelee mit frischen Quitten
Foto: © Stefanie Baum, Adobe Stock

Fast vergessen: Quitten

Quitten gehören zu den ältesten Kulturobstarten: Schon vor 6.000 Jahren wurden sie von den Babyloniern angebaut. Dabei haben Quitten mehr Vitamin C als Äpfel, daneben auch Zink, Natrium, Eisen, Kalium, Fluor und viel Folsäure. Das in ihnen enthaltene Pektin fördert die Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel und bindet Schadstoffe im Körper.

Der einzige Nachteil: Roh sind Quitten kaum genießbar. Gekocht als Kompott, Gelee oder Mus hingegen sehr. Wie wäre es einmal mit Quittenbrot?